Hallo, kleine Capoeiristas! Habt ihr euch schon mal gefragt, warum Capoeira so eine besondere Energie hat? Das liegt nicht nur an unseren tollen Bewegungen, sondern auch an der Musik! Die Instrumente sind das Herzstück jeder Roda. Sie geben den Rhythmus vor und erzählen Geschichten. Lasst uns die wichtigsten kennenlernen:


Der Berimbau – Der Dirigent

Der Berimbau ist das wichtigste Instrument in der Capoeira und sieht ein bisschen aus wie ein Bogen mit einem Kürbis dran. Er hat nur eine Saite, aber mit einem Stein und einem kleinen Holzstock kann man damit verschiedene Klänge erzeugen. Der Berimbau gibt den Rhythmus vor, dem alle folgen. Er entscheidet, ob wir schnell oder langsam spielen.


Das Atabaque – Die große Trommel

Das Atabaque ist eine große, stehende Trommel. Sie sorgt für den kräftigen Bass und den Hauptschlag. Das Atabaque ist der Motor der Musik und gibt allen einen starken Beat, auf den man sich verlassen kann. Es ist, als würde das Atabaque den Herzschlag der Capoeira spielen.


Das Pandeiro – Unser Tamburin

Das Pandeiro sieht aus wie ein Tamburin mit kleinen Metallplättchen. Man schlägt es mit der Hand und schüttelt es, um einen schnellen und fröhlichen Rhythmus zu erzeugen. Das Pandeiro ist superwichtig, weil es die Musik lebendig macht und ihr einen tollen Klangteppich verleiht.


Das Agogô – Die Doppelglocke

Das Agogô ist ein Instrument mit zwei kleinen Glocken, die miteinander verbunden sind. Man schlägt sie mit einem kleinen Stab an, um einen klaren, hellen Klang zu erzeugen. Das Agogô bringt einen weiteren Rhythmus in die Musik und ist wie ein kleines Glöckchen, das die Tänzer anfeuert.


Der Reco-Reco – Die Reibe

Der Reco-Reco ist ein einfaches, aber cooles Instrument. Es ist ein geriffeltes Stück Holz oder Bambus, über das man mit einem Stab hin und her schabt. Das macht ein raspelndes Geräusch, das der Musik eine besondere Note gibt.

Alle diese Instrumente zusammen machen die Capoeira-Musik einzigartig und laden uns ein, uns zu bewegen, zu tanzen und zu spielen. Wenn ihr das nächste Mal in der Roda seid, hört gut zu und lasst euch von der Musik tragen!